Gülle-Prozess: Angeklagter glaubt an Sabotage

Bild: Radio MK


13.09.2017

Er will mit der ganzen Sache nichts zu tun haben. Doch die Staatsanwaltschaft glaubt dem Landwirt aus Halver nicht. Seit gestern (12.09.) sitzt er vor Gericht, weil er Millionen Liter Gülle in einen Bach gelassen haben soll. Gerichtssprecher David Theile, sagte im Radio MK-Interview, dass der angeklagte Landwirt auch ein passendes Motiv hatte. Denn: Der Angeklagte hätte das Güllesilo, aus dem die Gülle geflossen war, in wenigen Tagen leeren müssen:

O-TON LINKS ANHÖREN
 

Der Landwirt aus Halver sagt aber: Ich war das nicht - das war Sabotage:
Jemand soll einen Anschlag auf seinen Betrieb verübt haben. Sollte der Halveraner verurteilt werden, muss er mit einer Haftstrafe zwischen 6 Monaten und 10 Jahren rechnen.

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