Das Eiserne Pferd im Moor

Auf der Wilden Wiese hoch auf der Nordhelle ist das eiserne Pferd los. Aber: das ist gut so, denn es hilft, das Hochmoor dort zu erhalten. Weil der Grundwasserspiegel in den vergangenen Jahren, vor allem in den Sommermonaten gesunken ist, haben sich Fichten im Moor angesiedelt.

Die Fichten gehören nicht ins Moor. Das Problem: Sie schaffen sich ihr eigenes Mikroklima, verbrauchen zu viel Wasser und wandeln dadurch das wertvolle Moor in einen ganz anderen Lebensraum um. Arten sterben aus und verschwinden für immer.

Deswegen hat sich der Naturpark Sauerland-Rothaargebirge mit dem Landesbetrieb Wald und Holz, dem Regionalforstamt Kurkölnisches Sauerland und dem Märkischen Kreis zusammengetan.

Das Entfernen der fremden Fichten mit dem Eisernen Pferd ist in diesem Zusammenhang die erste "naturschutzfachliche Pflegemaßnahme" auf dem Gebiet des neuen Naturparks.

Der Mann mit dem eisernen Pferd ist Dr. Pascal von Sengbusch. Der Biologe ist ein bundesweit anerkannter Spezialist für Moore und kommt aus dem Schwarzwald. Das Gerät hat den Vorteil, sehr breite Ketten zu haben, die den Boden nicht verdichten.

Das ist gerade bei dem empfindlichen Moorboden sehr wichtig. Ein normales Rückepferd würde sein Gewicht nur auf vier Hufe verteilen und dadurch den Boden schädigen.


Bilder: Radio MK / kö

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