100%Badeseerettung

Es sind immer noch Sommerferien bei uns im Kreis - und viele von uns waren schon richtig oft im Freibad oder auch am See. Vor allem bei Temperaturen um die 30 Grad, die wir hatten, hatten wir richtig Spaß uns abzukühlen...
Wenn da nicht immer die Nachrichten gewesen wären: "Mann oder Mädchen im See ertrunken"...

Radio MK Reporterin Kathrin Kuhlemann hat den Selbstversuch gemacht. Sie war im Heidebad in Iserlohn und hat mit Bademeisterin Ute Tretschok geübt, wie man sich verhält, wenn ein Badeunfall passiert.

 

Wir haben noch fünf Tipps für Sie, falls Sie bei einem Badeunfall dabei sind:

1. Rettungsdienst rufen
Bei einem Badeunfall ist es das Wichtigste, sofort einen Notruf unter der 112 abzusetzen. Erst dann sollten Sie versuchen, dem Ertrinkenden aus dem Wasser zu helfen. Wer kein ausgebildeter Retter ist, sollte nicht selbst ins Wasser gehen. Denn häufig reagieren Ertrinkende panisch, schlagen unkontrolliert um sich und klammern sich an jeden Gegenstand - oder Menschen

2. Raus aus dem Wasser
Wenn ein Rettungsring in der Nähe ist, sollte dieser dem Ertrinkenden zugeworfen werden - oder jeder andere schwimmfähige Gegenstand. Um die Person dann an Land zu ziehen, kann ein Seil helfen

3. Atmung überprüfen
Falls das Unfallopfer bewusstlos ist, muss der Retter die Atmung überprüfen. Atmet die Person normal, sollte der Gerettete in die stabile Seitenlage gebracht werden. Hat der Gerettete einen Atemstillstand, muss mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung begonnen werden. Entgegen der Regel beginnt man mit der zweifachen Beatmung, danach folgt 30 Mal Druckmassage.

4. Aufwärmen
Auch im Sommer ist es wichtig zu verhindern, dass der Betroffene weiter auskühlt. Der Betroffene sollte erst ausgezogen werden und dann mit Handtüchern oder Decken zugedeckt werden. Noch besser: eine Rettungsdecke aus dem Verbandskasten. Die silberne Seite muss dabei nach innen zeigen.

5. Liegeposition
Ist der Badeunfll beim Sprung in seichtes Wasser oder durch einen Sturz passiert, kann die Wirbelsäule verletzt sein. Den Verletzten also nicht bewegen, sondern auf die Rettungskräfte warten und bei dem Verletzten bleiben und ihm aufmunternde und beruhigende Worte zusprechen.

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