09.10.2012

100% Kürbis

Hokaido, Butternut, Bischofsmütze, Tom Fox oder Baby-Bär - das sind alles Kürbissorten! Mitten in der Hochsaison hat sich Radio MK Frühreporter Hanno Grundmann deswegen bei einem echten "Kürbis-Papst" umgesehen und geschaut, welche Kürbisse sich am besten zum Kochen und welche zum Basteln eignen. Denn Halloween steht ja fast schon vor der Tür!

Da ist Hanno bei dem Werler Peter Viertmann sehr gut aufgehoben. Der Mann lebt Kürbis, weiß zu jeder seiner 60 Sorten ein Koch- oder Bastelrezept. Sie finden den Kürbishof von Peter Viertmann übrigens auf der Werler Straße 75 in Werl-Hilbeck. Ihn selbst werden Sie im Märkischen Kreis auf sehr vielen Bauernmärkten antreffen.

Hier die Rezepte:

 Der Hokaido-Kürbis:

Dieser Kürbis hat die Eigenart, dass Sie ihn nicht schälen müssen! Einfach vierteln, das Kerngehäuse raus und ab in den Topf, es zerkocht komplett, wird zur sämigen Suppe und schmeckt auch mit Käse oder Gehacktem sehr gut.

 Der Spaghettikürbis:

Ein Mal längs aufschneiden und das Kerngehäuse entfernen. Danach die Hälften 15 Minuten dampfgaren und das Fruchtfleisch mit der Gabel lösen – es sieht aus, wie Spaghetti! Das Fruchtfleisch mit typischen Auflauf-Zutaten nach Belieben füllen und nochmals für 15 Minuten ab in den Backofen.

 Der Butternut-Kürbis:

Dieser Kürbis in Form einer sehr großen Erdnuss hat nur im unteren Teil ein Kerngehäuse. Von oben her einfach in Scheiben schneiden, wie ein Schnitzel panieren und Braten. Natürlich könnten Sie auch die Hawaii-Variante draus machen oder ein Butternut-Cordonbleu.

 Der Muskat-Kürbis:

Dieser Kürbis ist wie der Hokaido zu verarbeiten mit dem feinen Unterschied, dass sie ihn vorher schälen müssen! Gibt dann aber auch eine leckere Suppe!

 Die Bischofsmütze:

Dieser Kürbis ist farbenfroh, meist in Rottönen und sieht aus, als hätte man einem flachen Kürbis noch einen kleinen oben rein gesteckt. Sehr schön zur Deko, er reift jung gekauft zuhause und nach sechs bis acht Wochen können Sie ihn verspeisen.

 Der rote/gelbe Zentner:

Den gelben Zentner kennen wir noch aus Omas Garten. Er eignet sich sehr gut zum Einmachen/Einkochen. Das gilt auch für den roten Zentner, wobei das Fruchtfleisch vom Geschmack her etwas kräftiger ist. Allerdings ist das auch der perfekte Kürbis für Gerichte, in denen Sie komplette Kürbisstücke drin haben möchten. Quasi das Gegenstück zur hartkochenden Kartoffel. Sehr ergiebig!

 

  Bastel-Tipps:

 Der Kalebassen-Kürbis:

Das ist der Kürbis, den Sie vielleicht schon mal als afrikanisch anmutende „Öko-Rassel“ gesehen haben, oder als Öllampe. Langer Stiel und am Ende eine runde Kugel. Wenn Sie den Kalebassen jetzt kaufen, dann kann er bis zum Weihnachtsfest austrocknen und danach können Sie eben eine Rassel draus machen. Lampen sind nur für Profis was!!!

 Der Baby-Bär-Kürbis:

Er sieht aus, wie der typische orangene Kürbis zu Halloween, nur im Kleinformat, etwa Faustgroß. Der wird bei Kindergärten gern für die angesprochenen Feierlichkeiten genutzt, hat nicht viel Fruchtfleisch und lässt sich prima zersägen und bearbeiten. Für die Suppe eigenet er sich aber auch.

 Der Tom-Fox-Kürbis:

Das ist der Kürbis, wie wir ihn im Gedächtnis haben. Groß, orange, wie der Baby-Bär, nur ausgewachsen. In dem Sinn gilt hier das Gleiche, wie beim Baby-Bär.

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