10.11.2012

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In Lüdenscheid haben Vertreter des Christentums, des Islam und des jüdischen Glaubens zusammen ein Zeichen für ihre Verbundenheit gesetzt. In das Pflaster vor dem alten Rathaus wurde zusammen mit dem interreligiösen Forum Lüdenscheid ein "Engel der Kulturen" eingearbeitet.

Dieser metallene Engel ist ein kreisrundes Symbol, in dem die Zeichen der drei großen Religionen in Europa zu sehen sind. Durch die Anordnung der Symbole entsteht im Inneren des Kreises der Umriss eines Engels, der den Kreis zusammenhält und auf diese Weise die Gemeinsamkeiten der Religionen betonen soll. Zuvor war an der Gedenkplakette am Platz der ehemaligen jüdischen Betstube der Opfer der Pogromnacht vom 9. November 1938 gedacht worden.

Nachdem der "Engel der Kulturen" verlegt worden war, wurde noch der Engel für die nächste Stadt aus einem Stück Stahl mit dem Schneidbrenner herausgeschnitten. Diese Skulpturen liegen in zahlreichen Städten in Deutschland und Europa. Einer dieser Engel liegt auch vor dem Europaparlament in Brüssel.

Zum Abschluss der Gedenkveranstaltung ist Hella Goldbach vom interreligiösen Forum Lüdenscheid für ihre Verdienste mit der Ehrennadel der Stadt ausgezeichnet worden.

 

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