100% Burgaufzug Bohren

Bei den Schachtarbeiten zum Burgaufzug in Altena geht's ab heute in die nächste Runde!

Die Firma Deilmann-Haniel aus Dortmund treibt heute einen so genannten "Zielbohrer" vom Burghof nach unten, 80 Meter in die Tiefe des Felsens. "Dieser Zielbohrer ist eine sehr pfiffige Konstrukion...", erklärt Reviersteiger und Bohrexperte Jürgen Jeske. Er und seine Jungs sorgen für einen möglichst "reibungslosen" Ablauf der Bohrung. 

"Mit dieser Art Zielbohrer wurde auch am Tunnel zwischen Frankreich und England gearbeitet. Er führt sich selbst ins Ziel und das mit nur minimalster Abweichung!", so Jeske stolz. Die Technik ist auch genial! Um den sich drehenden Vollbohrkopf liegen vier Führungs-Schienen, die je nach Messwert den Bohrer in seiner Richtung korrigieren. Der dafür benötigte Strom wird durch die Rotation des Bohrers selbst erzeugt!

Deilmann-Haniel-Bauleiter (und ebenfalls Reviersteiger) Sascha Prevorsek sieht da auch gelassen den Arbeiten entgegen: "Mitte-Ende Mai sind wir vom Hof, wenn alles gut läuft." Einzig in den letzten Wochen habe das Wetter manchmal gestört, bei Betonierarbeiten. Allerdings sehe es jetzt für die dreitägigen Zielbohrarbeiten und die dreiwöchige Erweiterungsbohrung auf 1,40m Durchmesser sehr gut aus. Natürlich könne niemand wissen, wie der Fels tatsächlich beschaffen sei, so Prevorsek weiter.

Parallel wird natürlich auch noch weiter gesprengt. Die Firma Feldhaus aus Schmallenberg sorgt unten am Fuß des Burgbergs für die richtige Länge des Stollens, so dass die Bohrung von Oben im 90-Grad-Winkel exakt ankommen kann.

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