Vor Frankreich-Wahl: Wirtschaft gespannt

Quellen: wikimedia cc / flickr

21.04.2017

Es könnte eine Wahl mit heftigen Folgen werden - das befürchten Wirtschaftsleute und Unternehmen aus dem Märkischen Kreis mit Blick auf die Präsidentschaftswahlen in Frankreich. Am Wochenende steht der erste Wahlgang an und die rechtsextreme Marine Le Pen liegt in den Umfragen mit an der Spitze.

Auch der Autozulieferer Kirchhoff Automotive aus Iserlohn ist gespannt, denn er hat Produktionsstätten in Frankreich und beliefert unter anderem Peugeot, Citröen und Renault. Das hat uns Geschäftsführer Arndt Kirchhoff gesagt. Er hofft, dass Le Pen nicht gewinnt und die Geschäftsbeziehungen zwischen Deutschland und Frankreich weiter gut bleiben. Sollte Le Pen gewinnen, hätte es auch für Kirchhoff mit Sicherheit negative wirtschaftliche Folgen, da Le Pen für einen Austritt aus der Euro-Zone ist.

Überschattet werden die Wahlvorbereitungen von einem mutmaßlich islamistischen Angriff auf Polizisten am Abend (20.04.) in Paris. Dort hat ein mutmaßlicher Islamist einen Polizisten getötet und einen weiteren verletzt. Der Mann hatte mit einer Maschinenpistole auf der berühmten Straße "Champs Elysee" auf ein Polizeiauto geschossen, bevor er selbst von der Polizei erschossen wurde. Auch eine Touristin wurde bei dem Angriff verletzt.

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