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100 % gesprühte Kunst

Graffiti-Sprüher, das sind doch die, die nachts die Autobahnbrücken oder Häuserwände anschmieren. So einen Ruf haben die Sprayer - aber eigentlich ist das Graffitisprühen schon eine Kunst. Der Ruf kommt wohl daher, dass leider immer mal wieder Häuserwände unfreiwillig angesprüht werden - und das kostet jede Menge Geld. Bis zu 30 Tausend Euro. Damit Jugendliche darüber Bescheid wissen, hat das "Checkpoint" in Iserlohn, ein Jugendcafé, einen Graffiti-Workshop angeboten. Der wird sogar vom Land NRW gefördert. Was da genau gemacht wird außer wild rumzusprühen - Radio MK-Reporterin Andrea Tittel war bei dem Workshop dabei.
Beitrag

 
Hier nimmt das Bild schon richtige Formen an. Die Mischung der Farben und das Ineinanderfliessen entsteht durch ein schichtweises Sprühen.


Im Jugendcafè Checkpoint können sich die Jugendlichen aufwärmen. Timon Tesche vom Jugendcafè bereitet das Mittagessen vor. Denn einmal am Tag setzen sich die Teilnehmer des Workshops zusammen und reden mal über etwas anderes als über Graffiti. "Der Workshop war sehr erfolgreich! Wenn wir wieder vom Land NRW gefördert werden, bieten wir ihn auf jeden Fall im nächsten Jahr wieder an!"
 

 
Die Küche vom "Checkpoint".


Und auch in der Sofa-Ecke sind Graffitis zu sehen. Allerdings nicht auf der Wand - sondern auf großen Holzplatten, die an der Wand hängen.
 

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